Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie

nach Rogers

 

In der Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers steht der Klient und seine Welt im Mittelpunkt. Der humanistischen Theorie gemäß geht man davon aus, dass jeder Mensch im Kern gut, seelisch gesund und Experte seiner selbst ist. Außerdem hat jeder Mensch in sich das Verlangen nach Selbstentfaltung, -entwicklung und -verwirklichung. Nur, wenn er daran gehindert wird, können Krankheit und Leiden entstehen. Jeder Mensch trägt aber auch alle Selbstheilungskräfte in sich, um gesund und glücklich leben zu können.

 

So liegt der Fokus der Therapie in der Gegenwart. Der Therapeut begleitet den Klienten auf dem Weg der Selbsterkundung. Er allein kennt die Lösung seines Problems.

Geh nicht immer

auf dem vorgezeichneten Weg,

der nur dahin führt,

wo andere bereits gegangen sind.

Alexander Graham Bell

Durch aktives Zuhören und Verbalisierung der Gefühle gelangt der Klient immer weiter in seine eigene Wahrnehmung bis hin zu den Antworten, denen er im Alltag nicht gewahr wird. Das Schaffen eines sicheren, akzeptierenden und emphatischen Rahmens ermöglicht es dem Menschen, angstfrei und kreativ seine Lösung der Probleme zu entdecken.

 

In meinen psychotherapeutischen Ansatz fließen dabei Methoden wie die Arbeit mit dem Inneren Team, Psychodrama, Focusing, Metaphern- und Metaplanarbeit mit ein.